Zukunft der Zusammenarbeit: Selbstführende Teams.

Entscheidungswege heute und morgen: wo Teams selbst entscheiden können, kommen Projekte besser voran.

Entscheidungswege heute und morgen: wo Teams selbst entscheiden können, kommen Projekte besser voran.

Wer schnell sein will, darf nicht lange auf Entscheidungen von oben warten (müssen). Immer mehr blockieren jedoch gerade die Entscheidungsstrukturen in Unternehmen das Vorankommen (nicht nur) in Projekten. „Selbstführende Teams“ oder „selbstorganisierte Teams“ bieten eine Lösung für dieses Problem. Was aber braucht es, damit es gelingt, selbstführende Teams in Gang zu bringen und in Unternehmen zu etablieren? Vor allem, wenn ein Unternehmen stark hierarchisch geprägt ist.

Dieser Fragestellung widmen wir uns derzeit und arbeiten an einem neuen Trainings-/Workshop-Format, das hilft, die Grundlagen selbstführender Teams zu verstehen und dazu führen soll, dass die Teilnehmer nach dem Workshop ihre Organisation in Richtung mehr Selbstführung entwickeln können. Die Fragestellungen sind spannend, nicht zuletzt, da mit der aktuellen Diskussion um agiles Management erstmals Offenheit dafür vorhanden zu sein scheint, über Grundfeste unserer heutigen Organisationen nachzudenken. 

An einem Austausch über dieses Themenfeld sind wir sehr interessiert. Sie auch? Dann schreiben Sie uns. Je nachdem, wie stark das Interesse daran ist und wie viele Rückmeldungen wir bekommen, laden wir alle Interessierten auch mal ein zu einem Gespräch bei uns im #projektraum42.

Schiefgelaufenes geraderücken, ohne Hektik zu verbreiten. Dabei hilft SAULUS.

Ein persönlicher Zwischenbericht – die geplante Übernahme

Nun ist es bald so weit. Demnächst steht die Übernahme der neuen Räumlichkeiten an. Die Fliesen in den Toiletten sind angebracht, die Heizungs- und Klimageräte eingebaut. Wasseranschlüsse und Elektroverkabelung liegen an Ort und Stelle. Auch von unserer Seite sind die Planungen fast beendet, letzte Abstimmungsgespräche mit Partnern und Lieferanten finden statt und als Projektleiter merke ich, wie sich mein Kalender leert. Nun heißt es eher „steuern“ als „planen“. Die Möbel sind bestellt, die Beleuchtung ist bestellt, die Montage abgestimmt, der Küchenbauer steht in den Startlöchern. Im Team wurde gestern das Itinerary, der Ablaufplan, für die nächsten Wochen abgestimmt, die ganz unter dem Motto „Umzug und Einzug“ stehen werden.

Doch auch wir sind nicht gefeit vor Unvorhergesehenem, und so darf ich mich heute mit der (momentan leider nur per eMail vorliegenden) Aussage beschäftigen, dass „der vorgesehene Übergabetermin aufgrund von Verzögerungen beim Boden nun doch nicht wie geplant stattfinden könne und sich voraussichtlich um vier Tage verschieben werde. Damit verbunden, müsse auch die für übermorgen geplante Installation der Küche abgesagt und verschoben werden.“ Welche weiteren Auswirkungen hinter dieser Aussage stecken, will ich mir im Moment gar nicht ausmalen.

Zum Glück gibt es „SAULUS“, damit werde ich nun beginnen. In einem persönlichen Gespräch die Situation klären und damit das tatsächliche Problem samt Auswirkungen und Ursachen herausfinden. Dann Lösungen überlegen, denn möglicherweise (so hoffe ich schwer) ist das Verschieben des Übergabetermins und des Kücheneinbaus nur eine (kostenintensive) von vielen (einfacheren) Lösungsmöglichkeiten. Erst dann kann der Änderungsantrag bewußt formuliert, die Auswirkungen auf das Projekt geprüft und das weitere Vorgehen entschieden werden.

Bis zum vereinbarten persönlichen Gespräch selbst, bedeutet das nun Ruhe bewahren und nicht unnötig in Hektik verfallen, was zugegeben aufgrund der recht kurzfristigen Information schwer fällt. 

Projektraum42 – die Räume entstehen

Aktuell befindet sich das Gebäude in der Bauphase – die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant. Unsere neuen Büroräume konnten wir bereits besichtigen und uns vom Ausblick begeistern lassen, denn im Innenraum herrscht momentan noch kahle Leere. Während das Bauunternehmen demnächst Wände und Estrich einbringt, arbeiten wir an der Ausgestaltung des Raumkonzeptes. Fest steht…

… es werden zwei Seminar- und Besprechungsräume entstehen, mit Platz für ca. acht bis 18 Personen. Beide Räume stehen unter dem Motto „Dinge entstehen lassen“.

eine Lounge wird zum gemütlichen Verweilen, Kaffeetrinken und zum Austausch mit anderen einladen. „Zeit für einen Kaffee oder Tee, Bücher und gute Gespräche“ ist hier der Leitgedanke.

… unter dem Motto „Fertig stellen“, bietet der Werkraum die Gelegenheit sich zurück zu ziehen und konzentrierter Arbeit nachzugehen. Neben unseren eigenen Arbeitsplätzen ist hier die temporäre Anmietung von Co-Working-Arbeitsplätzen vorgesehen.


Einfach und unkompliziert, das ist der Leitgedanke von Projektraum42. Wir sind nicht zufrieden mit den üblichen Angeboten in Sachen Workshop- oder Seminarraum. Die Buchung ist zu kompliziert, die Ausstattung wenig professionell, jedes kleine Detail kostet extra. Das muss nicht sein, das geht einfacher. [weiterlesen]

Eine der ersten Gedankensammlungen zur Projektmensch-Masterclass Projektführung.

Projektleiter-Weiterbildung

In den nächsten Jahren werden mehr und mehr Unternehmen dazu übergehen, Pools von Projektleitern aufzubauen, um so der steigenden Anzahl an Projekten in der Organisation Herr werden zu können. Die heutigen Strukturen, in denen Projekte quasi nebenbei bearbeitet werden, werden den Anforderungen heute schon nicht mehr gerecht. Das Verhandeln um Kapazitäten und Mitarbeiter für Projekte wird so aufwändig, dass Unternehmen das Gefühl haben, an der Last der Projekte zu ersticken. Die Projektleiter werden deshalb die ersten sein, die aus diesem System herausgenommen werden und sich dann ausschließlich um Projekte kümmern können. Das hat Konsequenzen für die Aus- und Weiterbildung von Projektleitern. Weiterlesen

Ein kleiner Perspektivwechsel kann manchmal sehr erhellend sein. projektraum42 lädt ein zum Denken.

Zeit und Raum zum Denken

Wie würden Projekte gelingen, wenn wir mehr Zeit und Raum hätten, um zu denken?

Die Kunst der Projektführung ist es, Projekte zum Ergebnis zu bringen, den Nutzen zu schaffen, den man sich versprochen hat. Statt dessen, so scheint es, steht das „Projekte machen“ im Fokus. Das führt dazu, dass wir viele Projekte parallel auf unserer Aufgabenliste haben, ohne dass wir tatsächlich parallel daran arbeiten könnten. Eine Spirale mit fataler Wirkung: haben wir die Arbeit an einem Thema gerade so erledigt, springen wir direkt in das nächste Thema. Da bereits das dritte wartet, bleibt nicht viel Zeit nachzudenken, wir brauchen schnell ein Ergebnis. (Fast scheint es, als wäre es egal welches, Hauptsache überhaupt eines.) Wir hören auf zu denken, die Arbeit in den Projekten läuft schlechter, wir müssen mehr Schleifen drehen, der erwartete Nutzen wird fraglich … kein schönes Szenario. Weiterlesen