- Neugeschäft zu erschließen heißt eine sehr wenig konkrete Aufgabe zu bewältigen
- Unternehmertum und systematische Vorgehensweise sind gefragt
- Ideenentwicklung ist Handwerkszeug
- Ideenauswahl sichert die Puste für diese Vorhaben
- Systematisches Projektmanagement hält das Risiko in handhabbarem Rahmen
Wie erschließt man eigentlich systematisch Neugeschäft? Diese Frage begleitet mich seit meiner Zeit im International Products Marketing bei Hewlett-Packard. Im Herbst 2008 hat dann genau diese Frage für mich an Brisanz zugenommen, einmal weil ich selbst die Auswirkungen der Wirtschaftsschwäche gespürt habe (lesen Sie hierzu im AntiKrisenBlog), zum anderen weil ich bemerkt habe, wie schwer sich viele Firmen dabei tun, systematisch neues Geschäft zu erschließen. Ich spreche bewusst von neuem Geschäft, nicht einfach nur von der Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte. Das ist mir zu wenig. Außerdem funktioniert die Produktentwicklung meist gut, nicht aber die Identifizierung von neuem Geschäft. Das jedoch ist überlebensnotwendig für ein Unternehmen. Der Prozess beginnt mit der Ideenfindung. Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist das Entwickeln und Identifizieren von guten Ideen Handwerkszeug. Aus Projektsicht liegt vor allem in der Auswahl der umzusetzenden Ansätze ein wichtiger Schlüssel, damit den Vorhaben nicht unterwegs die Puste ausgeht. Ein weiterer Stolperstein kommt schnell nach der Ideenfindung: Neugeschäft zu erschließen ist gerade zu Beginn sehr unkonkret. Damit tun sich Projektteams schwer. Unternehmer sind gefragt und eine systematische Vorgehensweise. Es ist wichtig, aus einer scheinbar wachsweichen Idee eine greifbare Struktur zu schaffen, die Projektteams Orientierung bietet und das Risiko in handhabbaren Größenordnungen hält. Genau an diesen Stellen setzen wir an, damit Neugeschäft in Zukunft Zukunft sichert.
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