Wie kommen wir zu schnellen und guten Entscheidungen im Projekt?

Entscheidungswege heute und morgen: wo Teams selbst entscheiden können, kommen Projekte besser voran.

Entscheidungswege heute und morgen: wo Teams selbst entscheiden können, kommen Projekte besser voran.

Endlose Schleifen drehen. In übermäßig vielen Meetings sitzen. Zu lange warten. Sobald die Entscheidung hin und her geschoben wird, ist die Notwendigkeit des erforderlichen Handelns bereits Vergangenheit. Wie schön wäre es, wenn Entscheidungen da getroffen werden, wo sie entstanden sind.

Sprechen wir von Grundvoraussetzungen für Entscheidungen, dann sprechen wir von Prinzipien statt von Regeln. Prinzipien schaffen einen Rahmen, in dem sich der Handlungsspielraum des Einzelnen gestalten lässt. Sie sagen uns nicht, was wir tun sollen, sondern geben uns eine Idee, wie wir mit der auftretenden Situation umgehen können. Der konsultative Einzelentscheid ist ein mögliches Prinzip, nach dem Entscheidungen getroffen werden.

Die Frage lautet nicht „Wer darf was entscheiden?“, sondern „Wie werden die im jeweiligen Moment für ein Ergebnis Verantwortlichen befähigt, eine schnelle und gute Entscheidung im Sinne der gemeinsamen Ziele treffen zu können?“ Wer die Prinzipien klärt, nach denen Entscheidungen getroffen werden, macht Entscheidungsprozesse schneller. Dies erfordert dazu noch ein besonderes Augenmerk auf folgende Themen:

Transparenz, Offenheit: Durch eine offene Kommunikation und ausreichend zugängliche Informationen werden Entscheidungskriterien sichtbar. Das erfordert Vertrauen, auf dessen Aufbau Auftraggeber und Projektleiter – neben aller Methodik – achten sollten.

Aufgaben, Erwartungen, Spielregeln: Durch die Klärung zu Beginn des Projektes weiß jeder, welche Rolle er im Projekt spielt und kann Verantwortung übernehmen. Diese Klärung ist wenig Aufwand und nützt sehr viel.

Die Rolle des Projektleiters: Der Projektleiter muss wissen, was in seinem Entscheidungsspielraum möglich ist. Dazu sollte er einen Vorschlag machen, nicht nur warten, was andere für ihn definieren, um seine Rolle aktiv zu gestalten.

Die Tipps reichen nicht? Sie haben weitere Fragen zur Umsetzung?