Die Anzahl der Projekte und deren Dimension nehmen zu. Unternehmen brauchen Projektleiter-Nachwuchs, um sich darauf einzustellen.

Unternehmen brauchen Projektleiter-Nachwuchs

Die Anzahl der Dinge, die als Projekt bearbeitet werden, steigt. Das spürt jeder von uns täglich. Im Gegensatz zur Arbeit in der Linie auf Basis standardisierter Prozesse ist diese Arbeitsform in dieser Dimension verhältnismäßig jung. Gute Projektleiter sind selten, nur wenige haben Projektmanagement studiert. Und wenn, dann ist diese Ausbildung nicht selten weit weg von der Praxis. Entsprechend gilt es selbst Projektleiter zu entwickeln und so für eine ausreichende Anzahl qualifizierter Umsetzer zu sorgen.

Dieser Zielsetzung widmet sich dieses Trainingsprogramm für Nachwuchs-Projektleiter. Es ist speziell darauf ausgelegt, jungen Talenten in die Rolle der Projektleitung zu helfen. Neben dem methodischen Grundgerüst widmen sich die Weiterbildungsmodule der Rolle als Führungskraft auf Zeit, der Gestaltung und Moderation von Projektbesprechungen und Workshops sowie der persönlichen Organisationskompetenz.

Wie alle Projektmensch-Trainings sind die Module stets an der praktischen Umsetzung orientiert und beziehen die tatsächlich anstehenden Projekte der Teilnehmer ein. Das erhöht zum einen die Umsetzungsquote, zum anderen liefert die Trainingseinheit direkt Anwendbares für die Projekte, was schlicht Zeit spart. Die Bausteine des Programms wurden dabei speziell an die Bedürfnisse einer jungen Zielgruppe angepasst, die erste Projekterfahrung gesammelt hat und am Anfang einer Projektleiter-Karriere steht. Zwischen jedem Modul steht der Transfer in die Praxis im Fokus, der im jeweils darauffolgenden als Grundlage für die Weiterentwicklung aufgegriffen wird.

Ein Weiterbildungsprogramm für Projektleiter, das speziell auf die Förderung junger Talente ausgelegt ist.

Ein Weiterbildungsprogramm für Projektleiter, das speziell auf die Förderung junger Talente ausgelegt ist.

Die Module im Überblick

Basisworkshop Projektmanagement & Projektführung

In diesem zweitägigen Modul geht es um die Grundbausteine guter Zusammenarbeit in Projekten und die damit verbundenen Projektmanagement-Methoden. Es geht um den roten Faden von der Projektidee bis zum Projektabschluss. Neben der Frage, was überhaupt ein Projekt ist, steht der logische Aufbau einer Projektorganisation im Fokus. Schritt für Schritt erarbeiten sich die Teilnehmer auf Basis echter Projekte, wie Instrumente des Projektmanagements helfen, gute Zusammenarbeit zu gestalten.

Praxistransfer-Workshop

Aus dem Basisworkshop heraus nehmen die Teilnehmer Aufgaben zur Anwendung in ihren Projekten mit in den Alltag. Dieses zweite Modul widmet sich nun direkt diesem Praxistransfer und was nötig ist, um die Methode in Anwendung bringen. Typischerweise sind die Unterschiede zwischen starrem und agilem Projektmanagement ebenso Thema, wie Konflikte und deren Klärung zur Sprache kommen. Die Teilnehmer erarbeiten sich einen ersten, persönlichen Leitfaden für ihren Einsatz als Projektleiter.

Projektleiter-Training – Führen ohne Macht

In diesem Seminar geht es ausschließlich um die Rolle des Projektleiters: Welche Verantwortung hat er? Wie führt er? Wie bindet er andere Stakeholder systematisch ein? Wie steuert er den Projektfortschritt systematisch – auch gegen Widerstände? Der Projektleiter ist das Zentrum eines Projekts. Wobei er in vielen Unternehmen selten die Macht hat, hierarchisch durchzugreifen. In diesem Sinne vermittelt dieses Seminar Möglichkeiten durch Kooperation und Vereinbarungen eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, ganz im Sinne des „Servant Leadership“, der Projektführung als Dienstleistung für die Beteiligten. Dabei werden schwierige Konstellationen ebenso wenig ausgespart, wie die Standards der Kapazitätssicherung und Fortschrittssicherung.

Selbst- und Zeitmanagement für Projektleiter

Neben der Kompetenz ein Team zu führen, gilt es für Projektleiter auch sich selbst zu führen und die eigene Arbeit zu organisieren. Das ist durchaus anspruchsvoll und zu großen Teilen auch persönlicher Arbeitsstil. Damit verbunden ist der Blick auf die Multi-Projekt-Perspektive, denn nicht selten gilt es auf mehrere Projekte acht zu geben. In diesem Modul geht es darum, zur eigenen Persönlichkeit passende Herangehensweise und Organisationswerkzeuge zu entwickeln, die helfen, auch dann zu bestehen, wenn es im Projekt mal hektischer zugeht. Dabei stehen auch die Reflexion der eigenen Persönlichkeit sowie des individuellen Umfelds im Fokus, denn gutes Selbst- und Zeitmanagement ist nicht nur eine Frage von Tools.

Moderation von Projektbesprechungen und Workshops

Wem es in Projekten gelingt, Besprechungen und Workshops geschickt zu moderieren, der spart allen Beteiligten Besprechungszeit und Schleifen in der Nachbearbeitung. Entsprechend widmet sich dieser Baustein der Frage, wie es gelingt, Besprechungen und Workshops strukturiert und effizient zu einem guten Ergebnis zu führen. Neben bewährten Standardvorgehensweisen, die auch in ad-hoc nötigen Besprechungen abgerufen werden können, gilt es für die Teilnehmer die Fähigkeiten als Moderatoren auszubauen sowie die systematische Vorbereitung und Durchführung von Workshop zu lernen.

Abschluss-Workshop

Im Abschluss-Workshop geht es darum, die Erkenntnisse zusammenzufassen und den abschließenden Praxistransfer in den Fokus zu nehmen. Die Teilnehmer reflektieren ihre Erkenntnisse und stellen ihren persönlichen Leitfaden für die Projektleitung im Austausch mit den Kollegen fertig, der als eine Art Checkliste oder roten Faden für alle zukünftigen Projekte dient.

Begleitendes Online-Mentoring

Das Wichtige an jeder Form von Weiterbildung, ist der Transfer in die Praxis. Das Lernen muss den Seminarraum verlassen. Deshalb ist das begleitende Online-Mentoring ein wichtiger Baustein dieses Weiterbildungsprogramms. Die Teilnehmer bekommen die Möglichkeit aufkommende Fragen jederzeit zu klären und werden, je nach Situation und Bedarf, aktiv von uns angesprochen. Das erhöht die Transferleistung.

Sechs Module als Komplettpaket

Durch diese sechs Module ist dieses Nachwuchsentwicklungsprogramm eine runde Sache. Eine Gesamtdauer zwischen sechs Monaten und einem Jahr macht didaktisch Sinn. Sämtliche Bausteine haben sich bereits mehrfach als Einzelmodule wie auch im Rahmen von Projektleiter-Ausbildungen bewährt. Die Trainer haben sich dazu intensiv auf die besonderen Erfordernisse der jungen Zielgruppe vorbereitet. Optionale Module können das Weiterbildungsprogramm ergänzen. Ebenso sind Variationen des Programms machbar, da alle Module in leicht abgewandelter Form auch solo durchgeführt werden können.

Wie genau ein Nachwuchsentwicklungsprogramm für Ihre Projektleiter aussehen könnte, hängt von Ihrer individuellen Situation und Ihrem Bedarf ab. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir gerne mehr über Ihre Ausgangslage verstehen, um Ihnen einen konkreten Vorschlag machen zu können. In diesem Fall freuen wir uns sehr über Ihre Mail oder Ihren Anruf. Ihre Ansprechpartnerin ist Corinna Derra.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Schreiben Sie uns!

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Foto: istock/ Georgijevic