Ein kleiner Perspektivwechsel kann manchmal sehr erhellend sein. projektraum42 lädt ein zum Denken.

Zeit und Raum zum Denken

Wie würden Projekte gelingen, wenn wir mehr Zeit und Raum hätten, um zu denken?

Die Kunst der Projektführung ist es, Projekte zum Ergebnis zu bringen, den Nutzen zu schaffen, den man sich versprochen hat. Statt dessen, so scheint es, steht das „Projekte machen“ im Fokus. Das führt dazu, dass wir viele Projekte parallel auf unserer Aufgabenliste haben, ohne dass wir tatsächlich parallel daran arbeiten könnten. Eine Spirale mit fataler Wirkung: haben wir die Arbeit an einem Thema gerade so erledigt, springen wir direkt in das nächste Thema. Da bereits das dritte wartet, bleibt nicht viel Zeit nachzudenken, wir brauchen schnell ein Ergebnis. (Fast scheint es, als wäre es egal welches, Hauptsache überhaupt eines.) Wir hören auf zu denken, die Arbeit in den Projekten läuft schlechter, wir müssen mehr Schleifen drehen, der erwartete Nutzen wird fraglich … kein schönes Szenario.

Abgeschlossene Projekt stiften nutzen, nicht laufende.

Wie kommen wir mehr dazu, Projekte abzuschließen? Eine rangfolge-orientierte Steuerung des Projekt-Portfolios ist dazu ein wichtiger Baustein, da sind wir sicher (siehe auch „Multi-Projekt-Management einfach machen. Die Projekt-Pipeline (2) – Implementierung“ im Projektmensch-Blog). Die einzuführen dauert jedoch, ist nicht spontan zu haben. Als kleiner Baustein, ganz am anderen Ende der Aufwandsskala, so unsere Beobachtung, kann es bereits helfen für den Projektstart den Ort zu wechseln. Raus aus den eigenen vier Wänden, Mobiltelefon ausschalten, und gemeinsam über das anstehende Projekt nachdenken. Wer sich das „erlaubt“, der dreht zum einen weniger Schleifen, zum anderen funktioniert die Zusammenarbeit auf der Beziehungsebene viel besser. Beides spart am Ende Zeit und Aufwand. 

Über diesen Effekt haben wir uns die vergangene Monate viele Gedanken gemacht. Was könnten wir bieten, um diesen Moment des Denkens zu fördern und damit Projekten zum Erfolg zu verhelfen? „projektraum42“ haben wir das Ergebnis betitelt, das wir nun in Horb am Neckar erstmals realisieren: ein Ort fürs gemeinsame Denken und gute Gespräche, einfach zu buchen, von Moderationsprofis für professionelle Workshops und Seminare gestaltet und ausgestattet. Mit einem flexiblen Seminarraum samt stabiler Pinnwände und ausreichend Flipchart-Papier, zusätzlichem Besprechungsraum etwa für Gruppenarbeiten plus offener Lounge samt der Möglichkeit, als Co-Worker einen Schreibtisch zu nutzen. Kaffee und Tee sind frei verfügbar, ebenso alle Kaltgetränke. Keiner muss am Ende zur Abrechnung Flaschen zählen, keine Bedienung platzt mitten in den Vortrag und funktionierende Flipchart-Stifte hat es ebenfalls mehr als genug. Die Natur des Neckartals direkt vor der Haustüre. Die Abläufe so gestaltet, dass man sich nimmt, was man braucht und so der Fokus voll und ganz darauf liegen kann, gute Ergebnisse zu erreichen. 

Der Vertrag für die Räumlichkeiten in den Neckar-Arkaden direkt am Bahnhof in Horb ist unterzeichnet. Derzeit feilen wir an der exakten Raumaufteilung und an den Details der Ausstattung. Es sind so viele Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Für diese Feinheiten nehmen wir uns Zeit und laden Sie ein, Ihre Wünsche und Anregungen einzubringen, sich als Partner vorzuschlagen oder sich einfach auf dem Laufenden zu halten über unseren „Infobrief“, den Sie rechts am Bildschirmrand abonnieren können. Voraussichtlich ab Ende 2017, ganz nach Baufortschritt, gibt es dann die Möglichkeit, die Räume zu besichtigen und zu nutzen.

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