Mein Projekt ist nicht so umfangreich – Gibt es ein Mini-Projektmanagement?

RisikoanalyseWenn ein Projekt eher wie ein Projektchen erscheint, wirft dies bei der Projektplanung schnell die Frage auf: Muss das alles sein?

Wir sind der Überzeugung, dass es immer hilft, sich Gedanken über sein Vorhaben zu machen. In welchem Maß das passiert, hängt jedoch stark vom Umfang des Projektes und vom Grad der Beteiligung anderer ab. An dieser Stelle kann es sinnvoll sein, über den Zweck der Projektmanagement-Instrumente nachzudenken.

 

Ein Beispiel: Die Risikoanalyse ist weit mehr als nur eine Einschätzung der Risiken im Projekt. Für Teams ist sie ein Mittel, das für Diskussionen, gemeinsame Sichtweisen und Entscheidungsräume sorgen kann. Für eine Einzelperson ist sie eine gedankliche Unterstützung, um sich über mögliche Stolpersteine klar zu werden. Für den Auftraggeber ist es die Sicherheit, dass er sich auf einen sorgsamen Umgang mit Risiken verlassen kann. Wer den Nutzen der Instrumente kennt, kann entscheiden, was das Projekt braucht.

Sehen Sie die Projektmanagement-Instrumente als Hilfsmittel. Es ist nicht immer alles notwendig und sinnvoll. Bereits das Auswählen eines Projektmanagement-Instruments und das Darüber-Nachdenken, wie dieses zum Einsatz kommen kann, wird Ihnen bei der Herangehensweise helfen.

 

Unser Tipp: 

Machen Sie sich bei Ihrem Vorhaben auf jeden Fall Gedanken zu diesen Fragestellungen. Am besten gemeinsam mit Ihrem Team.

  • Was ist hier los? (Auftrag, Ausgangslage, Idee/ Entstehung, Rahmenbedingungen. Sammeln Sie möglichst alle Informationen, ohne Bewertung.)
  • Was könnte uns aufhalten? (Risiken. Inkl. Bewertung in Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe.)
  • Wo wollen wir hin? (Zielbild. Beschreiben Sie möglichst genau, wie das Ergebnis später aussieht.)
  • Was ist zu tun? (Aufgabenliste mit Tätigkeiten. Verwenden Sie “Tunwörter”, damit klar wird, was zu tun ist.)

 

Hilfsmittel in unserer Toolbox: