The Minimum Viable Organization: Was benötigt ein Unternehmen unbedingt, um auf Dauer bestehen zu können?

Faszination Organisation

Wie kann man den Menschen das Arbeitsleben angenehmer gestalten und gleichzeitig unternehmerischen Erfolg schaffen? Es ist faszinierend, Organisationsmodelle zu entwickeln, die das schaffen. Unter anderem dank der Digitalisierung der Arbeitswelt sind heute organisatorische Modelle möglich, die vor vielen Jahren undenkbar gewesen wären. Allein die Verfügbarkeit von Informationen und die Möglichkeit, mit sehr wenig Aufwand für Transparenz zu sorgen, können massive Auswirkungen haben. Etwa wenn es um Selbstorganisation im Arbeitsalltag geht oder man schlicht das Thema “Berichte” anschaut.

Diese Entwicklung ist nicht neu. Bereits seit den 1950er-Jahren arbeiten Unternehmen wie beispielsweise Goretex mit einem organisatorischen Unterbau, der sich von den Ideen den “Scientific Management” nach Taylor und seinem Pendant in der Praxis, Henry Ford, löst. Mehr und mehr kam diese Diskussion in den vergangenen Jahren in die Breite. Nicht zuletzt Autoren wie Frederic Laloux ist es gelungen Ansätze von “Evolutionären Unternehmen” für ein breites Publikum zugänglich zu machen.

Was braucht es unbedingt, damit ein Unternehmen kurzfristig und auf lange Sicht Bestand hat? Eine Frage, die am Kern des Geschäfts ebenso rüttelt, wie am eigenen Menschenbild.

“Was braucht es unbedingt, damit ein Unternehmen kurzfristig und auf lange Sicht Bestand hat? Eine Frage, die am Kern des Geschäfts ebenso rüttelt, wie am eigenen Menschenbild.” (Projektmensch-Blog)

Unsere Forschungsarbeit hat im Moment unter anderem die “Minimum Viable Organization” (MVO) zum Inhalt. Was benötigt eine Organisation unbedingt, um kurz- sowie langfristig Bestand zu haben? Diese Ausgangsfrage treibt uns, denn wir haben den Eindruck, dass in vielen Organisationen stets Prozesse und Abläufe hinzugefügt, selten jedoch wieder abgeschafft werden. Das führt dazu, dass unglaublich viel Aufwand betrieben wird, der nicht auf das eigentlich angestrebte Ergebnis hinführt oder gar von den ursprünglichen Zielen der Bearbeitung ablenkt. Dann wird mehr Aufwand für interne Abrechnung betrieben, als etwa für die Umsetzung eines Projekts. Das kann nicht im Sinne der Unternehmen sein.

The Minimum Viable Organization” im Projektmensch-Blog

Falls Sie Interesse daran haben über die aktuellen Entwicklungen in Sachen Unternehmensorganisation sowie unsere Gedanken aus dem “Forschungslabor” zu diskutieren, dann schreiben Sie uns eine Mail an dialog@projektmensch.com mit dem Betreff “Forschungslabor”, oder diskutieren Sie mit uns in unserem Workshop/Seminar “Faszination Organisation: Zukunft der Arbeit”.