Aus der Serie

Aus der Serie „Büroausblicke„. Im Moment noch Standard. An weiteren Standorten arbeiten wir.

Ehrlich gesagt, finden wir das Wort „Arbeitgeber“ nicht passend. Wir haben leider bisher keinen besseren Begriff gefunden, weshalb wir „Arbeitgeber“ weiterhin nutzen. Es trifft jedoch nicht ganz, wie wir die Mitgliedschaft im Projektmensch-Team sehen. Projektmenschen sind Experten für Projektmanagement, Organisationsentwickler, Moderatoren und Coaches in einem.

Wir liefern gute Zusammenarbeit. Wo Zusammenarbeit gut funktioniert, ist man produktiver. Und hat gleichzeitig mehr Spaß bei der Arbeit.

Aus dieser Perspektive haben wir im Juni 2015 versucht, unser Selbstverständnis als Arbeitgeber in Worte zu fassen.

Als Arbeitgeber …

  • wollen wir einen spannenden Beruf bieten und leben in der Annahme, dass Arbeit viel Freude bringen kann, wenn die Rahmenbedingungen passen
  • wollen wir allen Projektmenschen selbstbestimmte Entwicklungsmöglichkeiten bieten
  • setzen wir darauf, dass Menschen als Trainee bei uns starten, um sich in unsere oft etwas spezielle Art zu denken und zu handeln einfinden und unseren Projektmanagement-Ansatz „von der Pike auf“ lernen zu können 
  • wollen wir ein Arbeitsumfeld schaffen, das ingesamt sehr selbstbestimmt ist,
    • was sich beispielsweise in unserer Urlaubsplanung niederschlägt, die jeder selbst gestaltet und bei der die tatsächlichen Urlaubstage nicht gezählt werden
    • was sich in der Gestaltung der Arbeitszeit ausdrückt, die jeder selbst bestimmt
    • was sich in der Wahl des Arbeitsorts ausdrückt, die jeder selbst treffen kann
  • sind wir anspruchsvoll, was das Ergebnis unserer Arbeit betrifft und auch, was das eigenständige Denken und Handeln aller Projektmenschen anbelangt
  • ist uns wichtig, dass wir unseren Kunden bieten, was diese brauchen und nicht zwingend, was diese wünschen, was für Projektmenschen bedeutet, auch unbequeme Positionen einnehmen zu müssen
  • fordern wir, dass alle Projektmenschen die eigene Entwicklung in die eigene Hand nehmen, um aus den vielen Möglichkeiten zu schöpfen
    • etwa wenn es um die Gestaltung des eigenen Tätigkeitsschwerpunkts geht
    • etwa wenn es um die Wahl und Nutzung von Weiterbildungsmöglichkeiten geht
    • etwa wenn es um persönliche Projekte oder einfach nur Recherchen geht
  • gehen wir davon aus, dass nicht jeder Menschen zwingend sein ganzes Arbeitsleben lang bei uns angestellt sein will, weshalb wir unterstützen, etwa wenn ein Projektmensch ein eigenes Unternehmen gründen will oder sich für eine Anstellung in einem anderen Unternehmen bewirbt
  • glauben wir daran, dass gerade die Arbeit in Projekten noch viel mehr Chancen bietet, Beruf und Familie kombinieren zu können, als uns heute selbst bewusst ist; weshalb wir gerne herausfinden wollen, was hier tatsächlich möglich ist
    • etwa in der individuellen Gestaltung des Anstellungsverhältnisses, das den Bedürfnissen des einzelnen Projektmenschen Rechnung trägt und nicht auf gefühlte 1000 Jahre festgeschrieben sein muss, wenn sich die Wünsche und Lebensumstände ändern 
    • etwa wenn Kinder auf die Welt kommen und man Erziehung und berufliches Engagement unter einen Hut bekommen will 
  • setzen wir auf das Prinzip der Subsidiarität: Entscheidungen sollen möglichst die treffen, die nahe am Thema dran sind, nicht eine übergeordnete Instanz, die sich „Chef“ nennt
  • mögen wir Experimente im positiven Sinne, was bedeutet, dass man etwas für eine bestimmte Zeit ausprobieren kann und daraus lernt, wobei es keine Schande ist, zu „scheitern“; im Gegenteil: dann hat man etwas gelernt und wird es in Zukunft besser machen, als vorher
  • orientieren wir uns nur bedingt am Profit: es muss genug Geld in der Kasse sein bzw. in die Kasse kommen, damit wir alle unser Auskommen haben, aber es sollte sich nicht alle Tätigkeit dem Geld unterordnen, denn Lernen und sich Entwickeln sind mindestens genauso wichtig
  • wissen wir, dass all dies hehre Ziele sind, die wir anstreben, was uns jedoch nicht zu jeder Zeit gelingen wird – was uns aber nicht abhält, weiter daran zu arbeiten
  • brauchen wir Offenheit und Kooperation von allen Projektmenschen, denn nur wenn wir wissen, wo wer hin möchte, können wir uns gegenseitig dabei unterstützen

Im Moment haben wir noch einen kleinen Engpass an Schreibtischen im Büro, sind jedoch dabei, dies zu ändern. Deshalb freuen wir uns auf Ihre Bewerbung als Trainee oder als bereits „einsatzbereiter Projektmensch“.

Weder eine ungewöhnliche Frisur, ein Rollstuhl oder das vermeintlich falsche Studium sollten Sie abhalten. Wir setzen auf Persönlichkeiten, die gut zu uns passen, die sich in Menschen einfühlen und strukturiert denken können, und die bereit wie auch fähig sind, zu lernen. Schreiben Sie deshalb unbedingt dazu, was Sie bewegt und was Ihre Vorstellungen sind. Außerdem lieben wir Geschichten über Ihre Projekte und Ihre Rolle darin.