Aus dem Nähkästchen: Wie wir unsere eigene Krise bewältigen

Wir halten uns selbst an das, was wir schreiben. Das hat schon mehrfach geholfen, unter anderem uns selbst, als 2008/2009 in der Weltfinanzkrise der gesamte Weiterbildungsbereich komplett eingebrochen ist. In einer Zeit, in der wir rund 70 Prozent des Umsatzes mit Projektmanagement-Weiterbildung gemacht hatten, waren die Auswirkungen massiv.

Am Ende des Jahres hatten wir dann wieder nahezu das Umsatzniveau des Vorjahres erreicht – in einem ganz anderen Leistungssegment. Mit systematischer Arbeit und einer guten Portion unternehmerischer Kreativität ist es uns gelungen, die Situation zu drehen. Da wir bereits öfter für Krisenbewältigung engagiert worden waren, konnten wir glücklicherweise auf unsere Erfahrung und damit ein Muster zurückgreifen, das uns und unseren Kunden schon mehrfach geholfen hat und uns heuer wieder nützt. Weiterlesen

Jetzt die richtigen Projekte machen

Mit den richtigen Projekten die Krise meistern

Welche ist Ihre Krisenstrategie? Ruhig abwarten und beständig und gelassen bleiben? Chancen ergreifen und nun endlich die schon lange schlummernden Ideen auf den Weg bringen? Aufmerksam ausloten und die Dinge im Griff haben und handlungsfähig bleiben? Egal welcher Typ Sie sind, jetzt heißt es: „Die richtigen Projekte machen!“

Identifizieren Sie die Projekte, die Ihr Unternehmen in der aktuellen Situation voranbringen, statt zu blockieren. Da spielt Ihre ganz persönliche Krisenstrategie eine Rolle, wie auch äußere Gegebenheiten wie bspw. rechtliche Vorgaben, die Aktionen ihrer Wettbewerber oder das Verhalten Ihrer Lieferanten oder Kunden in der Krisensituation. Wie Sie die für Sie jetzt richtigen Projekte identifizieren, zeigen wir in diesem Online-Training.

Agenda

  • Worauf es im Themen- und Projektportfolio jetzt ankommt.
  • Multitasking macht langsam.
  • Mit dieser einfachen Matrix, die jetzt wichtigen Themen identifizieren.
  • Mit der Projekt-Pipeline unnötige Schleifen & Entscheidungsstau vermeiden.

 

Die Eckpunkte

  • Dauer: ca. 1 Stunde Impuls, anschließend Zeit für Fragen & Austausch
  • Zielgruppe: Geschäftsführer*innen, Leiter*innen von Krisenteams, Unternehmer*innen, Projekt- / Portfolioverantwortliche
  • Offenes Format
  • Preis: 79 EUR pro Person zzgl. MwSt.
  • Teilnehmerzahl: unbegrenzt

Anmeldungen an dialog@projektmensch.com

 


Sie haben Vertrauliches, das in geschlossener Runde besprochen werden soll?

Dann kann ein KrisenMeistern-Workshop das Richtige für Sie sein:

  • Dauer: ca. 1 Stunde Impuls, anschließend Identifizieren und Priorisieren Ihrer individuellen unternehmensrelevanten Projekte (ca. 2 Stunden)
  • Zielgruppe: Krisen-Teams z.B. bestehend aus Geschäftsführung und Krisenstab
  • Unternehmensintern: Firmengeheimnisse bleiben gewahrt
  • Teilnehmerzahl: optimal 6-9 Personen
  • Preis: 950 EUR für den Workshop zzgl. MwSt. inkl. Vor- und Nachbereitung
  • www.projektmensch.com/go2/ukm-workshops

 


Das Training basiert auf unserem Buch “Unternehmenskrisen meistern”

Unternehmenskrisen meistern. Das Buch.

ISBN 978-3-347-04924-6

 

Unternehmenskrisen meistern: Wie man Struktur schafft, Chancen nutzt und blinden Aktionismus vermeidet.

Neu im Buchhandel: Unser KrisenMeistern-Know gedruckt und als eBook Für unternehmerisch denkende Menschen, die sich und ihr Unternehmen aktiv aus der Krise führen wollen. Krisenbewältigung gelingt vor allem auf der Kundenseite. Während viele Unternehmen nur auf die Kosten blicken, rät Zimmermann zu einer ganzheitlichen Betrachtung. In vielen Krisen ändern sich Bedarfe. Wer die neuen Bedarfe […]

Oben bleiben. Immer.

In turbulenten Zeiten gibt es stets Unternehmen, die trotz aller Widrigkeiten “Oben Bleiben. Immer.” Insofern haben die Übersetzer von Jim Collins Buchtitel, der im Original “Great by Choice: Uncertainty, Chaos, and Luck” benannt wurde, ganze Arbeit geleistet. In der Tat hat Collins Muster erkannt, indem er einen Vergleich von ähnlichen Unternehmen in ähnlicher Situation jedoch […]

Kosten senken und Finanzhilfen sind wichtig, genügen jedoch nicht

Krisensituationen haben zwei typische Phasen: nach dem anfänglichen Schock werden die offensichtlichen Sofortmaßnahmen eingeleitet. Das ist die “Phase A”. Die Produktion wird abgesichert, etwa aktuell in der Coronakrise durch Hygieneschutzmaßnahmen, Liquidität wird gehalten, Finanzhilfen werden beantragt und die laufenden Kosten gesenkt. Das ist elementar wichtig, jedoch nicht ausreichend.

Wenn Einnahmequellen massiv wegfallen, dann hilft nur eines: andere Einnahmequellen. Sobald die erste Phase der Krisenbewältigung die Talfahrt ausreichend gebremst hat, braucht es den Blick nach vorne: “Phase B”. Da sind Geschwindigkeit und Struktur gefragt, denn ohne gute Zusammenarbeit geht gar nichts. Und wir brauchen konkrete Ansätze, wo wir kurzfristig und auf längere Sicht Einnahmen generieren können. Nur wenn es gelingt, die Einnahmenseite zu stabilisieren, haben unsere Unternehmen eine Überlebenschance.

Das geht bei Ihnen nicht? Sie können auch abwarten und hoffen. Vielleicht wird das alles wieder. Mag sein. Alternativ schlage ich Ihnen vor, sich wenigstens gedanklich damit auseinanderzusetzen, dass es von alleine nicht besser werden wird. Und damit, was Sie tun könnten, um Ihr Unternehmen aus der Krise zu führen. Dass in Krisenzeiten immer neue Chancen entstehen, weil sich Bedarfe ändern, ist offensichtlich. Weiterlesen