Hört auf zu digitalisieren! – Mittelstandsfrühstück

Digitalisierung ist aktuell ein großes Thema für viele Unternehmen. Da klang der Titel „Hört auf zu digitalisieren!“ des 4. Mittelstandsfrühstücks am 15.05.2019 durchaus provokativ.

Holger Zimmermann, Gründer und Inhaber von Projektmensch, der dieses Mal als Gastgeber im #projektraum42 den Impulsvortrag übernahm, hatte ihn jedoch bewusst gewählt. Er zeigte den interessierten Zuhörern schnell auf, dass es eben nicht ausreicht, einzelne Geschäftsbereiche, z.B. mittels eines Online Shops, digital abzubilden, sondern das Digitalisierung als Projekt vielmehr von Unternehmen verlangt.

„Der Schlüssel zum Erfolg bei diesen Vorhaben lässt sich in ein paar zentralen Überlegungen zusammenfassen“, so das Fazit von Zimmermann, der mit Projektmensch bereits viele Einblicke in Digitalisierungsprojekte erhielt. Der Auslöser sei zunächst die Frage, welches Kundenproblem will man lösen? „Es geht dabei nicht nur darum, eine neue, zusätzliche  Möglichkeit zu schaffen. Vielmehr muss diese sinnvoll in bestehende Geschäftsfelder integriert und vorhandene Ressourcen genutzt werden, um sich u.a. nicht das „alte“ Geschäft zu zerstören“, erklärte Zimmermann. „Nur das Angebot zu vergrößern ist nicht zwangsläufig die Lösung“.

Nicht zuletzt spielen die Mitarbeiter eine zentrale Rolle für den Erfolg eines Digitalisierungsprojekts. „Die Mitarbeiter sollten die Vorteile erkennen und für das Projekt gewonnen werden. Sie müssen später das Ergebnis im täglichen Arbeiten umsetzen und in dem Zusammenhang vielleicht neue Rollen einnehmen und ausfüllen“, so Zimmermann weiter. Schafft man hier keine Akzeptanz, wird die Umsetzung schwierig.

Für kleinere und mittelständische Unternehmen sowie für den ländlichen Raum, sieht Zimmermann in der Digitalisierung eine große Chance, sich neue Geschäftsfelder zu erobern und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Im Anschluss nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit zum Gespräch und Erfahrungsaustausch in der Lounge des #projektraum42.


INHALT & WEITERFÜHRENDE IMPULSE ZUM THEMA


Das nächste Mittelstandsfrühstück findet statt am 17. Juli im #projektraum42.
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Neues Teammitglied bei Projektmensch: Silke Wennagel

Projektmensch wächst | Mit Silke Wennagel haben wir einen neuen Projektmenschen gewonnen, die Erfahrung aus Handel, Dienstleistung und Baugewerbe mitbringt.

Wir freuen uns auf neue Impulse und Ideen und sagen “Herzlich Willkommen im Team.”

Wer Frau Wennagel live erleben will, hat direkt Gelegenheit: Sie lädt ein zu ihrem ersten offenen Training „Projektmanagement – Grundlagen, Methoden, praktische Anwendung“ (der Klassiker in unserem Portfolio). Für mehr Informationen zu Termin, verfügbaren Plätzen und Einführungspreis einfach eine eMail schreiben an:

sw@projektmensch.com | oder anrufen +49 7451 622213-0

 

Business Visualisierung – Ein Reiseführer für Neugierige und Visionäre

Business Visualisierung von Christian Botta, Daniel Reinhold und Bernhard Schloß nehmen Sie mit auf eine Reise, mit der Sie Ihre nächsten Herausforderungen guter Visualisierung überwinden und kreative Methoden praxistauglich anwenden können.

Mit seinen anschaulichen Grafiken und durch den strukturierten Aufbau auch bestens als Nachschlagewerk geeignet.

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Regelmäßig unterschätzt: der Einfluss der Geschäftsleitung auf den Projekterfolg. Mit wenig Aufwand lässt sich viel gutes Projektmanagement erreichen.

Nehmt den Chef mit!

Die Spinnereien von heute, sind die Innovationen von morgen

„Die Spinnereien von heute, sind die Innovationen von morgen“, sagt Caren Totzauer

HORB. Am vergangenen Mittwoch lud das Projektmensch-Team zum zweiten Mittelstandsfrühstück Horb. Zu Gast war Perspektivenwechslerin Caren Totzauer, ausgebildete Projektmanagerin und Speakerin. In ihrem Impulsvortrag sprach sie über ihren persönlichen Perspektivenwechsel aufgrund eines Treppensturzes vor zwölf Jahren und Situationen, in denen andere Blickwinkel entscheidend sind. “Insbesondere in der Arbeitswelt”, so Totzauer, “z.B. bei Mitarbeitergesprächen oder der Vermarktung eines Produktes, sei ein Perspektivenwechsel unerlässlich.”

Laut Totzauer können vor allem kleine Veränderungen im Alltag dazu beitragen, die berufliche Kreativität zu beeinflussen – also einfach mal die Zahnbürste in der linken statt der rechten Hand halten. „Ihr müsst der Spinner von morgen sein“, erklärt Totzauer, und beschreibt die ersten Versuche in der Luftfahrt, die anfangs noch belächelt wurden. Zum Abschluss lässt sie gemeinsam mit ihren Zuhörern kreative Ideen fliegen – ganz im Sinne des Perspektivenwechsels.  „Lassen Sie Ihre Innovationen fliegen“ motiviert die Speakerin und augenblicklich durchqueren zahlreiche Papierflieger den #projektraum42, bevor es im Anschluss in die Lounge zum Austausch bei Cappuccino und Brezeln geht.

Neben Unternehmern und Angestellten sind auch Privatpersonen anwesend. „Ich finde, der Perspektivenwechsel lässt sich auch gut auf private Situationen anwenden. Ich kann viel für mich persönlich mitnehmen“, so eine Teilnehmerin.

All diejenigen, die am Mittwoch verhindert waren, haben Mitte Februar noch einmal die Gelegenheit von Caren Totzauer zu lernen. Am 13. Februar erzählt sie, wie man innovativ und gut in der Unternehmensführung agiert – natürlich aus einer anderen Perspektive.