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Unternehmenskrisen meistern: Wie man Struktur schafft, Chancen nutzt und blinden Aktionismus vermeidet.

Neu im Buchhandel: Unser KrisenMeistern-Know gedruckt und als eBook Für unternehmerisch denkende Menschen, die sich und ihr Unternehmen aktiv aus der Krise führen wollen. Krisenbewältigung gelingt vor allem auf der Kundenseite. Während viele Unternehmen nur auf die Kosten blicken, rät Zimmermann zu einer ganzheitlichen Betrachtung. In vielen Krisen ändern sich Bedarfe. Wer die neuen Bedarfe […]

Oben bleiben. Immer.

In turbulenten Zeiten gibt es stets Unternehmen, die trotz aller Widrigkeiten “Oben Bleiben. Immer.” Insofern haben die Übersetzer von Jim Collins Buchtitel, der im Original “Great by Choice: Uncertainty, Chaos, and Luck” benannt wurde, ganze Arbeit geleistet. In der Tat hat Collins Muster erkannt, indem er einen Vergleich von ähnlichen Unternehmen in ähnlicher Situation jedoch […]

Kosten senken und Finanzhilfen sind wichtig, genügen jedoch nicht

Krisensituationen haben zwei typische Phasen: nach dem anfänglichen Schock werden die offensichtlichen Sofortmaßnahmen eingeleitet. Das ist die “Phase A”. Die Produktion wird abgesichert, etwa aktuell in der Coronakrise durch Hygieneschutzmaßnahmen, Liquidität wird gehalten, Finanzhilfen werden beantragt und die laufenden Kosten gesenkt. Das ist elementar wichtig, jedoch nicht ausreichend.

Wenn Einnahmequellen massiv wegfallen, dann hilft nur eines: andere Einnahmequellen. Sobald die erste Phase der Krisenbewältigung die Talfahrt ausreichend gebremst hat, braucht es den Blick nach vorne: “Phase B”. Da sind Geschwindigkeit und Struktur gefragt, denn ohne gute Zusammenarbeit geht gar nichts. Und wir brauchen konkrete Ansätze, wo wir kurzfristig und auf längere Sicht Einnahmen generieren können. Nur wenn es gelingt, die Einnahmenseite zu stabilisieren, haben unsere Unternehmen eine Überlebenschance.

Das geht bei Ihnen nicht? Sie können auch abwarten und hoffen. Vielleicht wird das alles wieder. Mag sein. Alternativ schlage ich Ihnen vor, sich wenigstens gedanklich damit auseinanderzusetzen, dass es von alleine nicht besser werden wird. Und damit, was Sie tun könnten, um Ihr Unternehmen aus der Krise zu führen. Dass in Krisenzeiten immer neue Chancen entstehen, weil sich Bedarfe ändern, ist offensichtlich. Weiterlesen

Fünf Felder, um Unternehmenskrisen zu meistern

Wer sich nur um erste Absicherung sowie Liquidität und Kosten kümmert, springt zu kurz. Wer eine Unternehmenskrise bestehen will, muss auf fünf Feldern aktiv werden:

  1. Krisenmanagement organisieren
  2. Die Firma als Ganzes sichern
  3. Potenzielle Gefahren abwehren
  4. Bestandsgeschäft sichern
  5. Neue Einnahmequellen erschließen

Wir beobachten jedoch, dass vor allem zu den Punkten 4 und 5 noch zu wenig getan wird. Das ist in den ersten Momenten nachvollziehbar, da gilt es die Liquidität zu sichern und den Betrieb am Laufen zu halten. Doch jetzt ist die Zeit, um die weiteren Themenfelder anzugehen. Nur wer darüber nachdenkt, welche Bedarfe sich wie verändert haben und was das für das eigene Unternehmen bedeutet, hat gute Aussichten, eine Krise zu bestehen. Weiterlesen

(Technik-)Tipps für die Zusammenarbeit in virtuellen Teams, oder: Wie wir arbeiten und was uns wirklich hilft.

 

Was uns nützlich ist – in Kürze vorab:
  • Anstatt Flurfunk und für die themenunabhängige Kommunikation Slack samt gegenseitigem „Tagesbriefing“
  • Company Kanban Board für die Projektübersicht und Auftragssteuerung, Projektsteuerung und zugehörige Kommunikation via Meistertask in vier Boards von Anfragen bis strategische Entwicklung
  • Klarer Ablauf für Regelkommunikation allgemein und, wo sinnvoll, pro Projekt im Projektteam
  • Fünf elementare Dinge, damit Projekte gelingen, unter anderem mehr Fokus auf Ziele als Grundlage für selbstorganisiertes Arbeiten
  • Online Meetings immer mit guter Visualisierung, etwa über Mindmaps in iThoughts oder Xmind, und stabiler Leitung, etwa bei GoToMeeting, Microsoft Teams (aktuell kostenlos) oder Zoom, das auch virtuelle Gruppenarbeitsräume bietet – gelegentlich unterstützt durch ein gemeinsames Online-Whiteboard wie Miro
  • Auf gute Audioqualität von Online-Meetings und -Workshops achten, etwa mit Konferenzspinne oder Jabra 710 (Amazon-Affiliate-Link)
Als Gesamtbild:

Die Zusammenarbeit in verteilten Teams ist gar nicht ohne. Manch einer merkt, was so kurz mal per Zuruf geklärt werden konnte. Wir kennen das, arbeiten wir doch schon seit weit über zehn Jahren mobil an allen möglichen Orten dieser Welt und treffen uns nur gelegentlich im Büro. Genauer: haben uns getroffen, denn derzeit sind wir permanent im Homeoffice. Was bei Anwesenheit im Büro informell geklärt werden kann, braucht jetzt gleich einen definierten Kanal zur Klärung. Für alles ein Meeting anzusetzen oder anzurufen, würde alle Kollegen blockieren. Wie also organisieren?

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