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Projektbrief März 2020

Liebe Projektbrief-Leserin, lieber Projektbrief-Leser,

„Krass“ ist das Wort, das für mich die aktuelle Situation am besten beschreibt. Hätten Sie sich vorstellen können, was wir aktuell erleben?
Holger Zimmermann_1-00_tz_400px

Zum Glück ist unsere Infrastruktur bei Projektmensch so aufgestellt, dass wir einen Totalausfall jeder einzelnen Komponente verkraften. Deshalb sind wir voll arbeitsfähig bis hin zu Workshops und Trainings, die jetzt ins virtuelle Klassenzimmer wandern. Und noch viel wichtiger: unser Umfeld hat besonnen reagiert und alle sind gesund.

Die Situation ist nicht überall so komfortabel, doch staunen wir und haben Respekt, wie Menschen das Heft des Handelns in die Hand nehmen und Abhilfe schaffen. IT-Abteilungen bauen im Nu die Möglichkeit für Homeoffice auf, diejenigen, die sich um Gebäude kümmern, bauen um, um Abstände zwischen Kolleginnen und Kollegen möglich zu machen, Menschen lassen sich auf Schichtsysteme ein, um die Ansteckung der Kolleginnen und Kollegen zu vermeiden. Ganz abgesehen vom #WIRvsVirusHack, dem deutschlandweiten Hackathon, um aktuelle Probleme zu lösen, den wir als Firma in der anschließenden Umsetzung unterstützen. Über 40.000 Menschen haben daran teilgenommen, um Problemlösungen zu schaffen.

Mit diesem Projektbrief wollen wir einen weiteren Beitrag dazu leisten, die aktuelle Lage gut zu meistern. So haben wir unsere Erfahrung in Sachen Krisenbewältigung in einen Blog-Artikel gepackt. Wir durften seit unserer Gründung 1997 zur Bewältigung unterschiedlichster Krisen wesentlich beitragen und profitieren von dieser Erfahrung. Dazu noch haben wir (Technik-)Tipps für die Zusammenarbeit virtueller Teams ergänzt, erste Buchtipps mit Hilfestellungen zusammengestellt und schildern, wie wir bei Projektmensch über die Distanz arbeiten, um die anstehenden Projekte unabhängig von Störungen voranzubringen.

Außerdem haben wir uns erlaubt Herrn Idepap ins Rennen zu schicken, der über die Chancen nachdenkt, die jede Sondersituation mit sich bringt. Wenn ich eines gelernt habe über die Jahre, dann, dass die Bewältigung von Krisensituationen darin liegt, die Chancen zu nutzen, die sich daraus ergeben. Weshalb wir sofort damit begonnen haben, eine Sammlung geänderter Bedarfe anzulegen, die nun weiter wachsen und uns helfen wird, konkrete Chancen daraus abzuleiten. Falls Sie Interesse haben, am Zugang zu dieser 'Geschäftschancen-Datenbank', schreiben Sie mir: hz@projektmensch.com.

Den Fokus alleine auf Kostensenkung und das Innen der Firma zu legen, greift zu kurz. Wer früh erkennt, wo sich welche Bedarfe geändert haben und diese für sein Unternehmen nutzt, hat die Nase vorne. Das erfordert strukturiertes Handeln. Dafür wollen wir Anleitung und Hilfestellung bieten. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, wenn ich den unternehmerischen Aspekt in den Fokus rücke. Das ist der Aspekt, mit dem wir uns auskennen. In Gesundheitsfragen sind wir nicht kompetent, weshalb ich mich dazu nicht äußern will. Mir ist es ein Anliegen, dass wir von Projektmensch mit unserem Projekt-Know-how dazu beitragen, dass das Auskommen der Menschen, der Lebensunterhalt, weiterhin gesichert sind. Das ist der Beitrag, den wir aktuell leisten können und wollen. Projekte sind dazu gemacht, die Zukunft zu gestalten. Packen wir es an!

Alle, die es anpacken wollen, laden wir zu einem kostenlosen Sparring 'Raus aus der Krise' ein. Wir haben dafür kurzfristig eine Anmeldemöglichkeit eingerichtet. 'Solange der Vorrat reicht.'

Wir wünschen Ihnen und uns allen gutes Gelingen.
Ihr
Holger Zimmermann
Inhaber & Geschäftsführer Projektmensch



P.S: Unser Projektmensch-After-Work am 26. März verlegen wir ins Internet, wie auch der Trainings-Workshop 'Digitalisierungsprojekte erfolgreich gestalten' im Mai ins virtuelle Klassenzimmer zieht. Was ja gut passt. Beim Mittelstandsfrühstück ist uns der persönliche Austausch wichtig, weshalb wir unseren „Sancho Pansa der Windkraftbranche“ vertagen. Ein Update gibt es dann hier.
Auswege aus Krisensituationen: Struktur hilft.
Wo ist er, der Weg durch die Krise und aus ihr heraus?

Wie man Krisen strukturiert bewältigt

von Holger Zimmermann

Krisen gibt es immer, in Unternehmen, in Verwaltungen, Vereinen, in der Gesellschaft. Mal kleine, mal große. Insofern lohnt es sich grundsätzlich, auf Krisen vorbereitet zu sein. Aktuell noch mehr, denn mit dem Coronavirus haben wir eine handfeste Krise, die uns alle betrifft.

Krisenbewältigung ist immer gleichbedeutend damit, sich auf das noch Unbekannte einzustellen und darauf, mit Nicht-Wissen umgehen können zu müssen. Krisen führen deshalb leider sehr häufig zu blindem Aktionismus. Womit die Lösung der Krise in weite Ferne rückt. Im Blog-Beitrag beschreiben wir eine mehrfach bewährte Struktur für alle Krisenstäbe in Unternehmen und anderswo.

Packen wir es an!


Projekte sind dazu gemacht, die Zukunft zu gestalten. Packen wir es an! Alle, die es anpacken wollen, laden wir zu einem kostenlosen Sparring 'Raus aus der Krise' ein. Wir haben dafür kurzfristig eine Anmeldemöglichkeit eingerichtet. 'Solange der Vorrat reicht.'

Projektmensch-Wissen im Sammelband "Turnaround"

Buchtipps, um Krisen zu meistern

von Holger Zimmermann

Aus vergangenen Tagen sind uns zwei Bücher noch in guter Erinnerung, die von anderen als hilfreich bezeichnet wurden: Zum einen ist das „Turnaround: Navigation in stürmischen Zeiten.“, ein umfassendes Werk, zu dem wir selbst einen Beitrag einreichen durften, wie Projektmanagement helfen kann, Krisen zu meistern. Die anderen Kapitel decken vermutlich alle Aspekte ab, die Krisenbewältigung mit sich bringt. Da bleibt kein Wunsch offen.
Am Ende der Seite www.projektmensch.com/portfolio/publikationen/

Dazu noch können wir „33 Sofortmaßnahmen gegen die Krise“ empfehlen, über das wir im Projektmensch-Blog berichtet hatten. Ein kompaktes, sehr praktisches Buch. Darin geht es um die Dinge, die man kurzfristig tun kann, um als Unternehmen aus einem Tal wieder herauszukommen.
Wir sind sicher, dass die darin beschriebenen Ansätze helfen, schwierige Situationen zu meistern. Wert legen wir darauf, dass die oft wenig fokussierte Markt- und Einnahmenseite darüber entscheidet, ob es gelingt, eine Krise als Gewinner zu verlassen.
zum Blog-Beitrag

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(Technik-)Tipps für die Zusammenarbeit in virtuellen Teams, oder: Wie wir arbeiten und was uns wirklich hilft.


Die Zusammenarbeit in verteilten Teams ist gar nicht ohne. Manch einer merkt, was so kurz mal per Zuruf geklärt werden konnte. Wir kennen das, arbeiten wir doch schon seit weit über zehn Jahren mobil an allen möglichen Orten dieser Welt und treffen uns nur gelegentlich im Büro. Genauer: haben uns getroffen, denn derzeit sind wir permanent im Homeoffice. Was bei Anwesenheit im Büro informell geklärt werden kann, braucht jetzt gleich einen definierten Kanal zur Klärung. Für alles ein Meeting anzusetzen oder anzurufen, würde alle Kollegen blockieren. Wie also organisieren?

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Es war der Blumenhändler, der Idepap faszinierte.
„Ein cleverer Kerl!“ Idepap war ein klarer Fan davon, Krisen auf der Marktseite entgegen zu treten.
Nur wer die Einnahmeseite kontinuierlich anpasste, hatte eine Chance, in alter Stärke durchzustarten oder gar stärker aus einer schwierigen Situation hervorzugehen. Genau das hatte der kleine Blumenhändler getan, der vielleicht zwei oder drei Angestellte hatte und üblicherweise die schönsten Blumensträuße der Region verkaufte.

Blumensträuße waren in der aktuellen Situation allerdings nicht mehr besonders begehrt. (Warum die Menschen Toiletten-
papier bunkerten, erschloss sich Idepap allerdings auch nicht.) Ganz abgesehen davon, dass der Staat die Schließung der verzichtbaren Läden angeordnet hatte.

Trotzdem hatte der Blumenhändler nach wie vor geöffnet und gar viel Resonanz auf verschiedenen Social-Media-Kanälen erhalten. Der Mann hatte schlicht sein Sortiment erweitert: um frisches Obst. Lebensmittelhandel war nach wie vor legitim. Das Auskommen des Unternehmers und seiner Mitarbeiter damit sicherer.

Dieser Idepap basiert auf einer wahren Geschichte, frei interpretiert. Ursprung ist das Blumenhaus Müller in Horb.

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Trainings und Workshops: Ab ins virtuelle Klassenzimmer! Wie gut das geht, erfahren Sie hier.
Digitalisierungsprojekte gestalten
Digitalisierungsprojekte erfolgreich gestalten | 13. - 15. Mai 2020
Was lässt Digitalisierungsvorhaben stolpern? Und was macht sie erfolgreich? Am Ende dieses Praxis-Workshops nehmen Sie konkrete Lösungen mit, wie Sie Ihre Digitalisierungsprojekte erfolgreich gestalten. 3 Tage | im virtuellen Klassenzimmer
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Gute Gespräche

Projektmensch-After-Work | Do., 26. März 2020 ab 17:00 Uhr. Kostenfrei. Im virtuellen Klassenzimmer

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