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Digitalisierung: Wie ein Online-Shop erfolgreich wird.

Die Technik alleine ist es nicht, die einen Online-Shop erfolgreich macht. Vermutlich ist die Technik der kleinste Teil, wenn auch das Fundament. In unserem Selbstversuch waren wir überrascht, wie wenig aufwändig es inzwischen ist, diese Grundlage zu schaffen. Zwei Stunden genügen, um – technisch betrachtet – online verkaufen zu können. Dann beginnt die eigentliche Arbeit. […]

Digitalisierung: In unter zwei Stunden zum Online-Shop.

Ehrlich: ich war selbst überrascht. 1996 habe ich meine erste Website erstellt. Da habe ich Tage damit zugebracht, um ein paar Seiten mit Texten zu erstellen. Nächte habe ich mir um die Ohren gehauen, weil das so spannend war. Ohne Kenntnisse von HTML-Code war nichts zu machen. Wenn ich heute einen Online-Shop eröffnen will, dann […]

Was die Digitalisierung ändert? Alles.

Mit diesen zwei Kniffen entwickeln Sie Ansätze für Ihre (digitalen) Geschäftsmodelle von morgen: was wäre, wenn wir Schuhe produzieren und dabei auf eine Produktionsstätte verzichten würden? Wir haben die Schuhproduktion als Beispiel gewählt, um zu zeigen, wie man Ansatzpunkte für zukünftige Einnahmequellen entwickeln kann.

Hört auf zu digitalisieren! – Mittelstandsfrühstück

Digitalisierung ist aktuell ein großes Thema für viele Unternehmen. Da klang der Titel „Hört auf zu digitalisieren!“ des 4. Mittelstandsfrühstücks am 15.05.2019 durchaus provokativ.

Holger Zimmermann, Gründer und Inhaber von Projektmensch, der dieses Mal als Gastgeber im #projektraum42 den Impulsvortrag übernahm, hatte ihn jedoch bewusst gewählt. Er zeigte den interessierten Zuhörern schnell auf, dass es eben nicht ausreicht, einzelne Geschäftsbereiche, z.B. mittels eines Online Shops, digital abzubilden, sondern das Digitalisierung als Projekt vielmehr von Unternehmen verlangt.

„Der Schlüssel zum Erfolg bei diesen Vorhaben lässt sich in ein paar zentralen Überlegungen zusammenfassen“, so das Fazit von Zimmermann, der mit Projektmensch bereits viele Einblicke in Digitalisierungsprojekte erhielt. Der Auslöser sei zunächst die Frage, welches Kundenproblem will man lösen? „Es geht dabei nicht nur darum, eine neue, zusätzliche  Möglichkeit zu schaffen. Vielmehr muss diese sinnvoll in bestehende Geschäftsfelder integriert und vorhandene Ressourcen genutzt werden, um sich u.a. nicht das „alte“ Geschäft zu zerstören“, erklärte Zimmermann. „Nur das Angebot zu vergrößern ist nicht zwangsläufig die Lösung“.

Nicht zuletzt spielen die Mitarbeiter eine zentrale Rolle für den Erfolg eines Digitalisierungsprojekts. „Die Mitarbeiter sollten die Vorteile erkennen und für das Projekt gewonnen werden. Sie müssen später das Ergebnis im täglichen Arbeiten umsetzen und in dem Zusammenhang vielleicht neue Rollen einnehmen und ausfüllen“, so Zimmermann weiter. Schafft man hier keine Akzeptanz, wird die Umsetzung schwierig.

Für kleinere und mittelständische Unternehmen sowie für den ländlichen Raum, sieht Zimmermann in der Digitalisierung eine große Chance, sich neue Geschäftsfelder zu erobern und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Im Anschluss nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit zum Gespräch und Erfahrungsaustausch in der Lounge des #projektraum42.


INHALT & WEITERFÜHRENDE IMPULSE ZUM THEMA


Das nächste Mittelstandsfrühstück findet statt am 17. Juli im #projektraum42.
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Ruhezeit des Teigs wird digital gesteuert – Mittelstandsfrühstück

Digitalisierung in der Bäckerei: Erstes Mittelstandsfrühstück im #projektraum42 ausgebucht

HORB. Am Ende war klar: wo digitale Technik Einzug hält, bleibt kein Stein auf dem anderen. Beim ersten Horber Mittelstandsfrühstück im #projektraum42 berichtete Bäcker Tobias Plaz aus Eutingen, wie die Digitalisierung sein komplettes Unternehmen verändert. Das Thema zog gleich so viele Menschen an, dass die Veranstaltung ausgebucht war.

„Die Resonanz war super!“ zeigte sich Nicole Jüttner mehr als zufrieden, die für das Projektmensch-Team die Veranstaltungsserie verantwortet. „Wir haben von allen Seiten viel Lob für das Format und Tobias Plaz für den offenherzigen Einblick in sein Unternehmen erhalten.“ Mit rund 30 Gästen aus Handwerk, von Banken und Kammern, aus dem Handel und von Industrieunternehmen war der Veranstaltungsraum komplett gefüllt. „Selbst aus Stuttgart und Reutlingen hatten wir Besucher“, freute sich Jüttner.

Wie sehr die Digitalisierung Einfluss auf das Handwerk in der Bäckerei hat, wurde schon beim Einstieg ins Thema deutlich. Von der Werbung über den Service an der Ladentheke über die Produktion bis hin zum Einkauf ziehen sich die digitalen Werkzeuge. Über Facebook und Instagram sowie eine eigene App erreicht Plaz seine Kunden zielgenau „und kostenlos“, kann Aktionen platzieren. Weiterlesen