Von totgeglaubten Innenstädten und Häusern, die auf Reise gehen – Mittelstandsfrühstück

Pressebericht | Impulsvortrag beim 6. Mittelstandsfrühstück im #projektraum42, Horb am 18.09.2019


Impulsgeber beim gestrigen Mittelstandsfrühstück, war Bernd Jäger, Geschäftsführer von JaKo Baudenkmalpflege in Rot an der Rot (www.jako-baudenkmalpflege.de). Wie er verwaisten Innenstädten nachhaltig neues Leben einhaucht und von den Herausforderungen, denen er bei solchen Großprojekten begegnet, davon erzählte er eindrucksvoll und mit viel Herzblut für seine Arbeit. Ein lokales Beispiel für die innerörtliche Reaktivierung im ländlichen Raum ist das vor kurzem von ihm erworbene Adler-Areal in Weitingen, welches nun in Zusammenarbeit mit der Gemeinde wiederbelebt werden soll. 

Innerhalb weniger Minuten hatte Herr Jäger die zahlreichen Teilnehmer des Mittelstandsfrühstücks in seinen Bann gezogen, als er mitreißend davon erzählte, wie die Leidenschaft seines Vaters für historische Gebäude auf ihn und seine zwei Brüder überging. „Wie sind als Kinder früher Sonntags nicht auf den Sportplatz sondern auf die Baustelle gegangen. Mein Vater war ein recht zurückhaltender und rationaler Mensch, aber bei historischen Gebäuden wurde er emotional und verstreute Begeisterung“, so Bernd Jäger. Und diese Begeisterungsfähigkeit scheint auf ihn übergegangen zu sein.

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Hört auf zu digitalisieren! – Mittelstandsfrühstück

Digitalisierung ist aktuell ein großes Thema für viele Unternehmen. Da klang der Titel „Hört auf zu digitalisieren!“ des 4. Mittelstandsfrühstücks am 15.05.2019 durchaus provokativ.

Holger Zimmermann, Gründer und Inhaber von Projektmensch, der dieses Mal als Gastgeber im #projektraum42 den Impulsvortrag übernahm, hatte ihn jedoch bewusst gewählt. Er zeigte den interessierten Zuhörern schnell auf, dass es eben nicht ausreicht, einzelne Geschäftsbereiche, z.B. mittels eines Online Shops, digital abzubilden, sondern das Digitalisierung als Projekt vielmehr von Unternehmen verlangt.

„Der Schlüssel zum Erfolg bei diesen Vorhaben lässt sich in ein paar zentralen Überlegungen zusammenfassen“, so das Fazit von Zimmermann, der mit Projektmensch bereits viele Einblicke in Digitalisierungsprojekte erhielt. Der Auslöser sei zunächst die Frage, welches Kundenproblem will man lösen? „Es geht dabei nicht nur darum, eine neue, zusätzliche  Möglichkeit zu schaffen. Vielmehr muss diese sinnvoll in bestehende Geschäftsfelder integriert und vorhandene Ressourcen genutzt werden, um sich u.a. nicht das „alte“ Geschäft zu zerstören“, erklärte Zimmermann. „Nur das Angebot zu vergrößern ist nicht zwangsläufig die Lösung“.

Nicht zuletzt spielen die Mitarbeiter eine zentrale Rolle für den Erfolg eines Digitalisierungsprojekts. „Die Mitarbeiter sollten die Vorteile erkennen und für das Projekt gewonnen werden. Sie müssen später das Ergebnis im täglichen Arbeiten umsetzen und in dem Zusammenhang vielleicht neue Rollen einnehmen und ausfüllen“, so Zimmermann weiter. Schafft man hier keine Akzeptanz, wird die Umsetzung schwierig.

Für kleinere und mittelständische Unternehmen sowie für den ländlichen Raum, sieht Zimmermann in der Digitalisierung eine große Chance, sich neue Geschäftsfelder zu erobern und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Im Anschluss nutzen die Teilnehmer die Gelegenheit zum Gespräch und Erfahrungsaustausch in der Lounge des #projektraum42.


INHALT & WEITERFÜHRENDE IMPULSE ZUM THEMA


Das nächste Mittelstandsfrühstück findet statt am 17. Juli im #projektraum42.
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Die Spinnereien von heute, sind die Innovationen von morgen

„Die Spinnereien von heute, sind die Innovationen von morgen“, sagt Caren Totzauer

HORB. Am vergangenen Mittwoch lud das Projektmensch-Team zum zweiten Mittelstandsfrühstück Horb. Zu Gast war Perspektivenwechslerin Caren Totzauer, ausgebildete Projektmanagerin und Speakerin. In ihrem Impulsvortrag sprach sie über ihren persönlichen Perspektivenwechsel aufgrund eines Treppensturzes vor zwölf Jahren und Situationen, in denen andere Blickwinkel entscheidend sind. “Insbesondere in der Arbeitswelt”, so Totzauer, “z.B. bei Mitarbeitergesprächen oder der Vermarktung eines Produktes, sei ein Perspektivenwechsel unerlässlich.”

Laut Totzauer können vor allem kleine Veränderungen im Alltag dazu beitragen, die berufliche Kreativität zu beeinflussen – also einfach mal die Zahnbürste in der linken statt der rechten Hand halten. „Ihr müsst der Spinner von morgen sein“, erklärt Totzauer, und beschreibt die ersten Versuche in der Luftfahrt, die anfangs noch belächelt wurden. Zum Abschluss lässt sie gemeinsam mit ihren Zuhörern kreative Ideen fliegen – ganz im Sinne des Perspektivenwechsels.  „Lassen Sie Ihre Innovationen fliegen“ motiviert die Speakerin und augenblicklich durchqueren zahlreiche Papierflieger den #projektraum42, bevor es im Anschluss in die Lounge zum Austausch bei Cappuccino und Brezeln geht.

Neben Unternehmern und Angestellten sind auch Privatpersonen anwesend. „Ich finde, der Perspektivenwechsel lässt sich auch gut auf private Situationen anwenden. Ich kann viel für mich persönlich mitnehmen“, so eine Teilnehmerin.

All diejenigen, die am Mittwoch verhindert waren, haben Mitte Februar noch einmal die Gelegenheit von Caren Totzauer zu lernen. Am 13. Februar erzählt sie, wie man innovativ und gut in der Unternehmensführung agiert – natürlich aus einer anderen Perspektive.

Ruhezeit des Teigs wird digital gesteuert – Mittelstandsfrühstück

Digitalisierung in der Bäckerei: Erstes Mittelstandsfrühstück im #projektraum42 ausgebucht

HORB. Am Ende war klar: wo digitale Technik Einzug hält, bleibt kein Stein auf dem anderen. Beim ersten Horber Mittelstandsfrühstück im #projektraum42 berichtete Bäcker Tobias Plaz aus Eutingen, wie die Digitalisierung sein komplettes Unternehmen verändert. Das Thema zog gleich so viele Menschen an, dass die Veranstaltung ausgebucht war.

„Die Resonanz war super!“ zeigte sich Nicole Jüttner mehr als zufrieden, die für das Projektmensch-Team die Veranstaltungsserie verantwortet. „Wir haben von allen Seiten viel Lob für das Format und Tobias Plaz für den offenherzigen Einblick in sein Unternehmen erhalten.“ Mit rund 30 Gästen aus Handwerk, von Banken und Kammern, aus dem Handel und von Industrieunternehmen war der Veranstaltungsraum komplett gefüllt. „Selbst aus Stuttgart und Reutlingen hatten wir Besucher“, freute sich Jüttner.

Wie sehr die Digitalisierung Einfluss auf das Handwerk in der Bäckerei hat, wurde schon beim Einstieg ins Thema deutlich. Von der Werbung über den Service an der Ladentheke über die Produktion bis hin zum Einkauf ziehen sich die digitalen Werkzeuge. Über Facebook und Instagram sowie eine eigene App erreicht Plaz seine Kunden zielgenau „und kostenlos“, kann Aktionen platzieren. Weiterlesen

Zukunft der Zusammenarbeit: Selbstführende Teams.

Entscheidungswege heute und morgen: wo Teams selbst entscheiden können, kommen Projekte besser voran.

Entscheidungswege heute und morgen: wo Teams selbst entscheiden können, kommen Projekte besser voran.

Wer schnell sein will, darf nicht lange auf Entscheidungen von oben warten (müssen). Immer mehr blockieren jedoch gerade die Entscheidungsstrukturen in Unternehmen das Vorankommen (nicht nur) in Projekten. “Selbstführende Teams” oder “selbstorganisierte Teams” bieten eine Lösung für dieses Problem. Was aber braucht es, damit es gelingt, selbstführende Teams in Gang zu bringen und in Unternehmen zu etablieren? Vor allem, wenn ein Unternehmen stark hierarchisch geprägt ist.

Dieser Fragestellung widmen wir uns derzeit und arbeiten an einem neuen Trainings-/Workshop-Format, das hilft, die Grundlagen selbstführender Teams zu verstehen und dazu führen soll, dass die Teilnehmer nach dem Workshop ihre Organisation in Richtung mehr Selbstführung entwickeln können. Die Fragestellungen sind spannend, nicht zuletzt, da mit der aktuellen Diskussion um agiles Management erstmals Offenheit dafür vorhanden zu sein scheint, über Grundfeste unserer heutigen Organisationen nachzudenken. 

An einem Austausch über dieses Themenfeld sind wir sehr interessiert. Sie auch? Dann schreiben Sie uns. Je nachdem, wie stark das Interesse daran ist und wie viele Rückmeldungen wir bekommen, laden wir alle Interessierten auch mal ein zu einem Gespräch bei uns im #projektraum42.